Bericht Allalinhorn Alphubel 2013

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Überschreitung Allalinhorn Alphubel

Haben am Vortag noch die Plattjenbahn von Saas Fee genommen und sind in 1,5 Std. über den landschaftlich sehr schönen Höhenweg zur Britanniahütte gelaufen. Kamen dort genau richtig zum Abendessen an und konnten das gute Essen und den guten Service in Anspruch nehmen.

Letztes Stück zur Britanniahütte
vor der Britanniahütte, links Strahlhorn, mitte Rimpfischhorn, rechts Allalinhorn
vor der Britanniahütte, Allalinhorn Hohlaubgrat
 

Starten nach dem Frühstück um 4:30 Uhr. Zuerst geht es leicht abwärts zum Gletscher und über diesen Richtung Hohlaubgrat. Wetter ist wieder einmal super und wir erleben einen schönen Sonnenaufgang, der das Allalinhorn kurze Zeit rötlich schimmern lässt.

Auf dem Weg zum Hohlaubgrat in der Früh
Sonnenaufgang
Blick auf den Hohlaubgrat
Unterwegs am Hohlaubgrat

Bis zum Aufschwung kurz vor dem Gipfel geht es nicht übermäßig steil auf guter Spur über den relativ breiten Grat. Die felsige Stelle wird mit II-Kletterei überwunden und kurze Zeit später stehen wir am Gipfel des Allalinhorn, ganz alleine. Das hat man auch nicht oft.

Blick auf die Schlüsselstelle II
Blick zurück nach der Schlüsselstelle
Auf dem Weg zum Gipfel
Gipfel Allalinhorn mit Weißhorn
Das mächtige Weißhorn mit Nordgrat
 

Nach einer Pause steigen wir ins Feejoch ab und steuern den Feegrat an. In anregender Kletterei geht es dann über den schönen Grat auf den Feekopf. Der Fels ist fest und lässt sich gut klettern. Der Blick auf die weitere Route zum Alphubel sieht ganz gut aus, keine größere apere Stellen. An der steilsten Stelle ist es dann etwas eisig, aber immer noch gut zu gehen und wir stehen dann recht bald auf dem Gipfel des Alphubels.

Erleuchteter Gipfel beim Abstieg
Kletterei zum Feekopf
Kletterei zum Feekopf
Feekopf mit Alphubel und Täschhorn
Auf dem Weg zum Alphubel
Steistück am Alphubel Südostgrat
Kurz vor dem Gipfel des Alphubel
Gipfel Alphubel

Von hier haben wir nun perfekten Blick auf den Mischabelgrat zum Täschhorn. Sieht eigentlich sehr gut aus und man kann in den Firnteilen sogar eine Spur erkennen. Ich würde das gerne morgen versuchen und frage Armin und Michael. Armin schließt das gleich aus und will auch nicht mehr auf eine Entscheidung warten. Armin und Bernd steigen deshalb sofort ab. Michael überlegt noch und wir gehen noch etwas weiter über das weite Gipfelplateau Richtung Abstieg zum Biwak. Aber auch Michael traut sich den Grat nicht zu, schade, schade …
Ich will mir den Abstieg ins Mischabeljoch noch genauer ansehen und so gehe ich noch bis zum Steilabbruch der ins Mischabeljoch führt und werfe einen Blick auf das super gelegene Biwak und den unteren Teil des Grats.

Blick auf Mischabelgrat zum Täschhorn, rechts Dom+Lenzspitze
Abstiegsroute zum Mischabeljochbiwak
Mischabeljochbiwak, geniale Lage
Kompletter Mischabelgrat
Leider geht es unverrichteter Dinge zurück …
 

Steigen dann ab zur Längflue, die doch tatsächlich nicht fährt. Also weiter den Abstieg über die Piste Richtung Saas Fee. Zum Glück fährt die Bahn etwas weiter unten und wir müssen nicht den ganzen Weg nach Saas Fee absteigen. Von der Bahn geht es dann durch den Ort zurück zum Parkhaus. Dort angekommen stellen wir fest, dass die beiden Kollegen schon nicht mehr da sind. Hmh, jetzt wissen wir nicht so genau, wo die hin sind, evtl. nach Randa und Michael hat sein ganzes Gepäck in deren Auto. Handynummer habe ich die Falsche und Michael gar keine. Fahren dann auch auf gut Glück nach Randa und treffen die Beiden mehr oder weniger zufällig in der Unterkunft am Campingplatz.

Aufstieg Britanniahütte 600Hm, 1:40 Std., Start: 17:00 Uhr, Hütte: 18:40 Uhr

Überschreitung 1800Hm
Abstieg 2300 Hm